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Arbeitsweise

Ich arbeite systemisch-lösungsorientiert sowie auf Grundlage der Prozess- und Embodimentfokus-sierten Psychologie (PEP) nach Dr. Bohne.

Systemisch-lösungsorientiertes Arbeiten
bedeutet, dass in meiner Praxis der Fokus zielorientiert auf die Lösungsfindung gesetzt wird.
Die Analyse vergangener Erlebnisse wird auf das für die nächsten Lösungsschritte benötigte Maß begrenzt. Es ist mir dabei wichtig, dass der Klient nicht in alte Problemschleifen gerät, die die alten Denkmuster erneut aktivieren und festigen.

Ich betrachte den Klienten* in der Rolle des Experten für sich selbst. Da ich nicht „in seinen Schuhen gelaufen bin“, kann ich auch keine „richtigen Lösungen“ bieten. Ich kann jedoch durch eine Vielfalt von Fragen und Vorschlägen für andere, innere Vorstellungen, die den Konflikt gleichsam umkreisen, zu neuen Sichtweisen anregen, kann immer wieder ermutigen und in der Suchhaltung bestärken. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass der Klient über eine innere Weisheit zur Lösung des Konflikts verfügt. Meine Rolle im Lösungsprozess besteht in der einer „Wegbegleiterin“, dieses Wissen zu entdecken.

Weiterhin setze ich gelegentlich imaginative Übungen ein. Dies vor allem mit dem Ziel, den Klienten mit den eigenen Bedürfnissen und Ressourcen in Kontakt zu bringen, auf der Ebene von Metaphern daran zu arbeiten, um später im Alltag neue Wege ausprobieren zu können.


Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP) nach Dr. Bohne

Die PEP ist eine Methode zur Lösung von Selbstblockaden und zur Veränderung innerer „Lebensfallen“ (Schemata), die an der Verwirklichung der eigenen Potenziale hindern.
Dazu werden im Wesentlichen Bausteine genutzt, die der wirksamen Veränderung der Beziehung zu sich selbst und zu den Mitmenschen dienen. Ergänzend dazu kann eine Klopftechnik (ähnlich EFT) eingesetzt werden.
Sehen Sie sich dazu auch dieses Kurz-Video von Therapieentwickler Dr. Michael Bohne an: https://www.youtube.com/watch?v=xzp83k7ynCs

Die Arbeit an den Beziehungen…
ist der zentrale Wirkfaktor der PEP. Es gibt eine wichtige Wechselbeziehung zwischen der Art und Weise, wie man sich selbst und seinen Mitmenschen begegnet sowie den Denkmustern und inneren Annahmen, die das Leben bestimmen. Dies hat einen tiefen Einfluss auf das emotionale Erleben. Es liegt nahe, dass darin eine wichtige Stellschraube für ein glücklicheres, zufriedeneres Leben zu sehen ist.

In erster Linie wirken wohlwollende, annehmende Gefühle in Bezug auf die eigene Person in hohem Maß selbstberuhigend und damit stressreduzierend. So werden bei der PEP bestimmte Bausteine zur Stärkung der Selbstakzeptanz und damit der Beziehung zu sich selbst eingesetzt. Dies ermöglicht dem Klienten, sich selbst als wirksam zu erleben und auch in schwierigen Situationen Einfluss und Kontrolle zu haben.

In einem weiteren Baustein werden die Beziehungsmuster analysiert und bearbeitet.

Dr. Bohne spricht von fünf Ursachen („Big Five“), die blockierend auf Emotion und Verhalten wirken können:

  1. Selbstvorwürfe
  2. Vorwürfe gegenüber anderen
  3. Umgang mit nicht erfüllten Erwartungen
  4. Altersregression („inneres Schrumpfen“ in ein kindliches Alter)
  5. Loyalitäten (Sorge, die Verbindung zu wichtigen Menschen zu verlieren).

Zur Analysierung dieser Ursachen im Detail kann auch ein umfassender Fragenkatalog eingesetzt und im Verlauf der Sitzungen step by step bearbeitet werden.

Der Umgang mit stressverursachenden Gefühlen…
ist ein weiterer wichtiger Wirkfaktor. Es gibt kritische Situationen, in denen stressver-ursachende Gefühle dem Denken und Handeln im Weg stehen. Solchen Selbstblockaden wird in der PEP mit Selbstberührung begegnet, indem der Klient nach Anleitung verschiedene Punkte des Körpers selbst beklopft.

Der Entwickler der PEP, Dr. Michael Bohne, verzichtet auf die Wirkhypothese, die sich auf das Beklopfen von (nicht belegbaren) Akupunkturpunkten bezieht. Insofern ist es auch nicht wesentlich, bestimmte Punkte beim Klopfen genau zu treffen. Dennoch wird die Reihenfolge von bestimmten Punkten beibehalten, um verschiedene Hautareale einzubeziehen. Gibt es einen bestimmten Punkt, der vom Klienten als besonders angenehm wahrgenommen wird, kann dieser Punkt bevorzugt beklopft werden.

Vor allem der Entspannung…
dient in der PEP der zusätzliche Einsatz von sogenannten Überkreuz- und Atemübungen. Bestimmte Augenbewegungen bewirken neben der Entspannung möglicherweise eine Distanzierung von belastenden bildhaften Erinnerungen und den damit zusammenhängenden Emotionen.
Einen ausführlichen Vortrag von Dr. Michael Bohne über die PEP können Sie hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=OFOjW52o2wk

Im Übrigen…
ist die Klopftechnik in der PEP bewusst von allen esoterischen Heilsversprechen befreit.

Dr. Bohne spricht in Bezug auf die Wirkweise des Klopfens von einem komplexen Zusammenspiel verschiedener Wirkhypothesen, die vor allem in den Erkenntnissen der Neurobiologie begründet sind. Möglicherweise werden z.B. durch die sensorische Stimulation der Haut beim Klopfen Endorphine (wie Serotonin) und Neurotransmitter (wie Oxytocin) freigesetzt, die stressreduzierend wirken. Viele Menschen tun das ganz automatisch, indem sie sich im Moment eines Schreckens ins Gesicht fassen. Selbstberührung hat eine stressreduzierende und emotions-regulierende Wirkung – wie auch die liebevolle, achtsame Berührung durch einen nahestehen-den Menschen.

PEP-Forschung
Für 2016 ist eine Studie zur Wirkung von PEP (Affektregulation mit Klopfen) unter Leitung von Dr. Matthias Wittfoth an der Medizinischen Hochschule Hannover geplant. Dies ist die weltweit erste Studie, in der die Wirkung eines Klopfverfahrens unter Funktioneller Kernspintomographie (fMRI) untersucht wird. Ich bin Unterstützerin dieses Forschungsprojektes und informiere Sie gern zum Verlauf. Ein Gespräch zwischen Dr. Michael Bohne und Dr. Matthias Wittfoth über die Planung dieser Studie können Sie hier sehen: http://matthiaswittfoth.de/index.php/forschung/crowdfunding-pep

Weitere Informationen zu den Wirkhypothesen finden Sie in: Bohne, M. (Hrsg.), Klopfen mit PEP: Prozessorientierte Energetische Psychologie in Therapie und Coaching, Carl Auer Verlag.


Nicht alles, was sich für die Therapie von Körper und Seele bei vielen Menschen als wirksam gezeigt hat, ist in seiner Art und Weise der Wirkung erforscht und belegt. Um sich ein persönliches Urteil bilden zu können, kommt man um das Ausprobieren nicht herum.

Heilpraktikerleistungen…
werden in der Regel nicht oder nur in begründeten Ausnahmefällen von der Krankenkasse übernommen. Die Sitzungen werden daher bar direkt im Anschluss daran bezahlt.

* Zur flüssigeren Lesbarkeit des Textes wurde ausschließlich die männliche Ansprache verwendet. Gleichermaßen sind natürlich auch Frauen gemeint.


Was ist PEP? Lesen Sie hier mehr!

Zur Person

Marie A. Bochmann
B.Sc. Psychologie
amtsärztlich geprüfte Psychotherapeutische Heilpraktikerin,



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